Gruppenligist TSV Seckmauern verliert bei der SGU 0:3

Ohne Sieg gegen die SG Unter-Abtsteinach, dafür aber mit einem positiven Fazit der ersten Saisonhälfte hat sich der TSV Seckmauern in die Winterpause der Fußball-Gruppenliga Darmstadt verabschiedet.

SG Unter-Abtsteinach – TSV Seckmauern 3:0 (2:0). In Unter-Abtsteinach wurde den rund 70 mitgereisten Gäste-Fans schnell klar, dass es beim aktuellen Tabellendritten nicht viel zu holen geben wird. Zwar spielten die Gastgeber zurückhaltend und abwartend, in den entscheidenden Situationen aber auch überlegen.

Der TSV Seckmauern hielt über weite Strecken gut mit, allerdings fehlte es vorne an einem Angreifer, der das Spiel der SG effektiver stört und die Abwehrreihe mehr beschäftigt. So erspielten sich die Gäste mit Ausnahme der Schlussphase keine nennenswerte Torchance. Noch wichtiger war die Tatsache, dass die Leistungsträger des TSV nicht zu ihrem Spiel fanden und Seckmauern immer wieder mit Entscheidungen von Schiedsrichter Lukas Weber (Birstein) haderte.

Unglücklich fiel auch das 0:1 aus Seckmaurer Sicht, als ein Ball nicht geklärt werden konnte und nach einem Schuss von Roman Magel noch zweimal abgefälscht im Tor landete (17.). Die Gastgeber erarbeiteten sich auch in der Folge kaum Großchancen, allerdings musste die Abwehr der Gäste dafür immer 100 Prozent geben. Dennoch fiel der zweiten Treffer vor der Pause: Magel traf mit seinem Schuss nur den Pfosten, wo jedoch Okan Bekyigit bereitstand und den Abpraller verwertete (44.).

Zur zweiten Hälfte stellte der TSV um und kam prompt besser ins Spiel. Dennoch ging weiterhin wenig nach vorne. Die Gastgeber nutzten die Fehler der Gäste. So auch beim 3:0 durch Bekyigit (60.). Auf Seiten des TSV musste dann Tim Eckert mit einer Platzwunde über dem Auge vom Feld und ins Krankenhaus, ehe Unter-Abtsteinach in den letzten zehn Minuten etwas nachließ.

„Wenn das Spiel 4:0 oder 5:0 ausgeht, wäre das auch in Ordnung. Wir waren verdient unterlegen und sind froh, dass wir nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern“, zog Seckmauerns Pressesprecher Uli Wagner dennoch ein positives Fazit.

Quelle: Echo-Online

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