Ab 13.11.18
Dienstags von 19.00 -20.00 Uhr in der Schulturnhalle.
Auch Nichtmitglieder sind zum „Schnuppern“ jederzeit herzlich willkommen!

Samstag den 10. November, von 17.00-19.45 Uhr (3x45 min.)

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Größer Erfolg der Vereinsgeschichte

Ende gut, alles gut für die SG Unter-Abtsteinach. Drei Tage lang mussten die Überwälder zittern, ehe am Mittwochabend der Aufstieg in die Verbandsliga Süd feststand. Es ist der größte Erfolg in der 72 Jahre langen Vereinsgeschichte. Die SGU spielt damit auf Augenhöhe mit dem Nachbarn Eintracht Wald-Michelbach.

Rückblick: Die Gruppenliga-Saison 2017/18 ließ sich gut an für die Überwälder. Mit 4:1 gewann die SGU ihr erstes Punktspiel bei Olympia Biebesheim, und auch gegen die direkten Konkurrenten im Rennen um die Spitzenplätze aus Walldorf, Unter-Flockenbach und Fehlheim sah es gut aus für die Mannschaft von Trainer Aiad Al-Jumaili. In den Spitzenspielen hatte Unter-Abtsteinach in der Vorrunde stets die Nase vorne. Dennoch zogen sich die Nachlässigkeiten gegen vermeidlich schwächere Mannschaften wie ein roter Faden durch die Runde. Das kostete Unter-Abtsteinach die Meisterschaft, ist sich Aiad Al-Jumaili sicher. „In einer Woche haben wir da vier Punkte abgegeben“, erinnert sich der Fünfzigjährige eher ungerne an die letzten Spiele der Vorrunde zurück. Die SGU ging dennoch als Spitzenreiter in die Winterpause.

Schnee bremst die Unter-Abtsteinacher aus

Das Wetter (in Unter-Abtsteinach lag lange Schnee) bremste die SGU im Winter aus. „Wir sind immer wieder aus dem Rhythmus gerissen worden“, weiß Al-Jumaili. Sein Team konnte kaum ein Vorbereitungsspiel absolvieren. Und so fehlte die Spielpraxis. Mit Thorsten Kniehl und Okan Bekyigit hatten im Winter zudem zwei starke Offensivspieler den Verein verlassen – beide hätten sich nicht an de Spielregeln gehalten, sagt der Trainer: „Ich werde niemals einen Spieler aufstellen, der nicht im Training ist; bei mir hat keiner eine Garantie auf einen Stammplatz.“ Mit dem Verlust der beiden Mittelstürmer hatte die SGU zu Beginn der Rückrunde dann aber ein nicht unerhebliches Problem, denn die Torfabrik arbeitete auf Sparflamme. Und so liefen die ersten Spiele mehr schlecht als recht; die SGU wurde bis auf Rang fünf durchgereicht. Al-Jumaili reagierte, fuhr die Trainingsintensität hoch: „Alle haben wieder an einem Strang gezogen und Teamgeist offenbart.“ Zudem entwickelte sich der bis dahin im Training eher unauffällige Serdar Özbek (21 Tore für die Reserve) zu einem der zentralen Spieler.

Unter-Abtsteinach setzte zu einer Aufholjagd an, ließ in zehn Spielen nur vier Punkte liegen und erreichte am letzten Spieltag dank der Schützenhilfe des FC Sportfreunde Heppenheim – 1:1 gegen den direkten Konkurrenten VfR Fehlheim – die Aufstiegsspiele. „Dabei hatten wir am vorletzten Spieltag fast alles verspielt“, erinnert sich Al-Jumaili ungern an das 1:1 gegen den TSV Höchst zurück.

Mit 69 Punkten ging die SGU nach dieser Saison in die Relegation – das ist Gruppenliga-Rekord für den Verein. „Und wir hätten weit über 70 Punkte holen können“, ist sich Al-Jumaili sicher: „Die Meisterschaft war drin.“ Auf der anderen Seite hat die SGU in der Spielzeit 2017/18 so wenig Tore wie noch nie kassiert, womit sich ein Grundsatz des SGU-Übungsleiters am Ende bewahrheitet hat. Al-Jumaili: „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive holt Aufstiege.“ Völlig zurecht habe es seine Elf in die Relegation geschafft und schlussendlich die Verbandsliga erreicht, findet er.

Jetzt richtet sich der Blick des Trainers nach vorne, und eines ist bereits jetzt klar für Al-Jumaili: „In der Verbandsliga dürfen wir keine Punkte verschenken.“ Entsprechend hat der Aufsteiger aufgerüstet unter anderen mit Verbandsliga-erfahrenen Spielern sowie Tobias Georgi (SG Einhausen), seines Zeichens Torschützenkönig der Kreisoberliga 2017/18 mit 40 Treffern. Auf der anderen Seite werden einige Stammspieler kürzer treten. Für sein Team gehe es in der nächsten Saison einizg und alleine um den Klassenerhalt. Gruppenligameister RW Walldorf und Mitaufsteiger Frankfurter FV Sportfreunde traut er dagegen einiges zu. Vor allem Walldorf könne wieder ganz oben mitspielen.

Kommen und Gehen

Abgänge: Tobias Hastert (Co-Trainer U14 TSG Hoffneheim), Sebastian Gromus (Schifferstadt), Jesse Dorval, Roman Magel, Christoph Bittermann (alle zweite Mannschaft), Thorsten Kniehl (in der Winterpause; 1- FC Wiesloch), Ilja Rupcic (in der Winterpause; Türkspor Beerfelden), Okan Bekyigit (in der Winterpause; Ziel unbekannt).

Zugänge: Mats Gärtner, Ole Gärtner (beide TSG 62/09 Weinheim), David Schmidt (Eintracht Wald-Michelbach), Alexander Schneider (TG Jahn Trösel), Marcel Daniel (FC Alsbach), Tobias Georgi (FC Einhausen), Markus Moh Amar (RW Alzey), Dominik Wallerus (FV Brühl), Blerton Muca (VfR Fehlheim), Riccardo Zocco, Daniel Piller (beide FC 07 Bensheim).

Quelle: FuPa.net

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